Baumsanierung Wagler

Bäume sind unser Beruf

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Änderungen zum Baumschutz in Sachsen

Fachinformation


Mit der Verabschiedung des „Gesetzes zur Vereinfachung des Landes- Umweltrechtes“ ergeben sich für die Baumbesitzer in Sachsen relevante Neuerungen.


Für eine Reihe von Baumarten oder von Baumstandorten wird im Gesetz die Gültigkeit eventuell bestehender kommunaler Baumschutzsatzungen aufgehoben.


Für Bäume in Kleingartenanlagen nach dem Bundes- Kleingarten- Gesetz ist demnach bei einer beabsichtigten Fällung keine Ausnahmegenehmigung nach der kommunalen Baumschutzsatzung (Fällgenehmigung) mehr erforderlich.

 

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Krankheit an Kirschbäumen


Bakterienbrand der Kirsche

Entwarnung- kein Feuerbrand

 

Krankheiten an Kirsche

Diesjährig sind verbreitet Schäden an Obstbäumen zu beobachten. Vor allem Kirschbäume sind betroffen.

Die Schädigung zeigt sich an der Rinde als Aufrisse, welche in der Regel stark harzen.

 

An schwächeren Trieben ist eine Verbräunung und Verdorren der Blätter und ein Absterben der Triebe zu beobachten.

 

An den Blättern, vor allem jenen im Aussenbereich der Krone sind in Verbindung mit dem oben genannten Schadbild oft Löcher in der Blattfläche vorzufinden.

Diese entstehen indem flächig Blattgewebe verbraeunt und dann abstirbt.

Das abgestorbene Gewebe wird von einem gelblichen Ring bzw. "Hof" umgeben, welcher ein Unterscheidungsmerkmal zur sogenannten "Schrottschuss- Krankheit" ist (diese mit braunen bzw. rötlichen Rändern).

 

Die vorgenannten Schadbilder werden vom Bakterium Pseudomonas syringae pv. morsprunorum hervorgerufen und sind als "Bakterienbrand der Kirsche" bekannt.

Bakterien der Gattung Pseudomonas treten als Krankheitserreger an vielen Pflanzen auf, so z. B. an Rosskastanien, Ahorn und Flieder, aber auch an Getreidearten, Erbsen und Rüben. Dabei ist die Art Pseudomonas syringae in einzelnen Staemmen, sogenannten "Pathovaren" spezifisch an die einzelnen Wirtspflanzen angepasst.

 

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über uns

Baumpflege Austiegseil in KieferSeit 1994 sind wir ein Partner für anspruchsvolle fachliche Fragen zum Thema Baum in der Region.

Durch unsere Mitarbeit in Fachverbänden und Fachgremien sind wir immer auf dem aktuellen Stand.

Eine hohe Qualität bei der Ausführung und die Einhaltung der geltenden Standards und Fachnormen sind für uns selbstverständlich.

Als Fachfirma für Seilklettertechnik (SKT)sind unsere Mitarbeiter ausgebildete und zertifizierte Anwender der Seilklettertechnik, Herr Wagler ist von der BG zertifizierter Ausbilder für SKT.

Das Lebewesen Baum steht im Mittelpunkt unseres Wirkungskreises. Durch gewachsene Möglichkeiten und auch dank der Fähigkeiten und Neigungen unserer Mitarbeiter hat sich unser Aufgabengebiet jedoch erweitert.

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit

Hendrik Wagler

Der richtige Astschnitt

Um einen Ast richtig abschneiden zu können muß man zuerst wissen wie ein Ast aufgebaut ist und wie der Baum auf den Verlust eines Astes reagiert.

Astring

Noch vor dem Sommer beginnt der Ast stark zu wachsen, Das Astholz setzt sich nach unten in den Stamm hinein fort, diese Ausbildung wird als Astschwänzchen (A) bezeichnet.

Im Sommer umwächst das Stammgewebe das Astholz an der Ansatzstelle. Aus dem Stammgewebe bildet sich ein sogenannter Stammkragen(B), welcher den Ast vor dem Ausreißen bewahrt.

Ein Ast sollte immer vor diesem Stammkragen abgeschnitten werden, eine Stummelbildung sollte dabei möglichst vermieden werden.

Der Übergang vom Astholz zum Stammkragen wird als Astring bezeichnet. Die richtige Schnittführung liegt kurz vor dem Astring, ohne das Stammgewebe im Stammkragen zu verletzen.

Die Bedeutung der richtigen Schnittführung erschließt sich wenn man sich die Reaktionen des Baumes bei einem Astverlust anschaut.

Auch auf natürliche Weise verliert ein Baum Äste, z. B. durch Astbruch oder auch dem Abwerfen abgestorbener Äste. Die Bäume haben sich in Jahrmillionen an diese Gegebenheiten gut angepaßt. An diesen Sollbruchstellen bilden sich besondere Schutzzonen. Diese finden sich auch an den Blattnarben und an den Ansatzstellen der Wurzelhaare, überall dort also wo dem Baum öfter mal was abfällt. In diesen Schutzzonen sind pilzwidrige Stoffe auf Phenol- oder Terpenbasis eingelagert, sie befinden sich zwischen dem Ast- und dem Stammgewebe.

Bei einem natürlichen Verlust des Astes wird der Stammkragen nicht verletzt. Fäuleerreger, welche das Astholz befallen, können die Schutzone nicht durchdringen.

Oftmals ist jedoch zu sehen wie Äste glatt am Stamm abgeschnitten werden. Diese Methode kam mit der Erfindung schwerer Motorsägen auf, sie wird auch heute noch teilweise propagiert mit der Begründung die Heilung nach dem Schnitt sei so besser.

Tatsächlich wird jedoch durch diesen Schnitt der Stammkragen verletzt, die baumeigene Schutzzone, das Hauptabwehrsystem des Baumes wird umgangen. Im Stammkragen befinden sich Leitungsbahnen, welche den hier eindringenden Schadorganismen eine großräumige In fektion des Stammes ermöglichen.

Ausgebreitete Fäulen im Stamm und Einbußen bei der Vitalität der Bäume sind die Folge. Tatsächlich setzt bei stammnahen Schnitten auch eine schnellere Wundholzbildung ein, diese hat jedoch keinen Einfluß auf die im Stamm entstehende Fäulnis. Die Größe der Wunden beträgt zudem bis zum achtfachen der Wundgröße bei einem korrektem Astringschnitt.

Wird auf Astring geschnitten so kann die relativ kleine Wunde vom Stammkragen rasch überwachsen werden.

Lebendige Äste sollten generell nicht abgeschnitten werden. Sie sind zur Erhaltung des baumeigenen Energiehaushaltes, somit der Vitalität des Baumes dringend notwendig. Erfüllt die Energieerzeugung eines Astes gerade noch den Eigenbedarf des Astes so läßt der Baum den Ast absterben.

Das heißt jeder noch lebendige Ast wird vom Baum gebraucht!

Auf den Verlust solcher dringend benötigter Äste reagiert der Baum mit der Bildung zahlreicher Regenerationstriebe.

Nach der „ZTV- Baumpflege“, die für alle Baumpflegearbeiten in Deutschland gilt, dürfen an Bäumen nur lebende Äste mit einem Durchmesser bis zu 5 cm entfernt werden. Lediglich an gut abschottenden Baumarten dürfen Äste mit einem Durchmesser bis 10 cm abgesc hnitten werden.

Eine vernünftige und baumgerechte Baumpflege braucht keine Motorsäge!


Informationen zu Bäumen und zur Baumpflege

Hier können Sie sich zu Fragen der Baumpflege informieren

Der richtige Astschnitt

Die Entnahme von Ästen ist eine häufige Maßnahme in der Baumpflege. Um den Astschnitt richtig ausführen zu können ist es wichtig, zu wissen wie ein Ast aufgebaut ist. Nur dann können übermäßige Verletzungen des Baumes vermieden werden.

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Fachgerechte Jungbaumpflege


Starthilfe für Ihren Baumbestand

Fachgerechte JungbaumpflegeEs ist oft zu beobachten, dass viele Jungbäume nach der Pflanzung ihrem Schicksal überlassen werden. Dabei sollen sie in Zukunft für lange Zeit eine Funktion erfüllen und nicht schon nach kurzer Standdauer absterben oder eine unerwünschte Entwicklung nehmen. Die Korrektur von Fehlentwicklungen erfolgt oft erst, wenn ihre Auswirkungen nicht mehr erträglich sind. Die Eingriffe sind dann oft mit erheblichen Schädigungen für den Baum und ebenso erheblichen Kosten und Folgekosten verbunden.

 

Das muss nicht sein!

Mit unserem speziellen Programm zur Jungbaumerziehunglegen wir die Grundlage für einen funktionsgerechten, pflegeleichten und langlebigen Bestand am Standort.

Der Baumbesitzer erhält in der besonders wichtigen Startphase seines Bestandes die gütegesicherte Leistung des Fachbetriebes zu geringen Kosten und kann so vom späteren langjährigen günstigen Unterhalt seiner Bäume profitieren.

 

Für Kommunen mit eigenem Baumpflegepersonal bieten wir eine gezielte Schulung zum Umgang mit Bäumen in dieser sensiblen Entwicklungsphase.

 

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